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Wolfgang Du bist Trainer in Trier, trainierst also eine Frauen-Bundesliga-Mannschaft. Seit wann bist Du Trainer und hast Du selbst auch schon hochklassig Handball gespielt?
Seit meinem 20. Lebensjahr bin ich Trainer und seit 1992 habe ich die A-Lizenz. In der Regionalliga habe ich selbst 13 Jahre gespielt.
Warum bist Du Trainer geworden?
Weil mich das immer fasziniert hat.
Kannst du als Spieler oder Trainer nennenswerte Erfolge verzeichnen?
Als Co-Trainer der DJK/MJC Trier deutscher Meister 2003 , als Cheftrainer DJK/MJC Trier deutscher Vizemeister 2005, Berufung zum Co-Trainer Frauen Nationalmannschaft, mit dem TV Vallendar 2x Westdeutscher Meister, 2x Endspiel zum Aufstieg in 2.Bundesliga Männer
Welche Augenblicke sind dir von deiner handballerischen Karriere besonders in Erinnerung geblieben?
Die deutsche Meisterschaft 2003, die deutsche Vizemeister vor 4300 Zuschauern in Trier, das Endspiel zum Aufstieg Männer 2. Bundesliga in Bielefeld vor 6000 Zuschauern mit dem TV Vallendar.
Hältst du es für sinnvoll, dass große Talente mehr Förderung erhalten als „Kämpfer“?
Absolut, aber ohne Fleiß wird man kein guter Handballer.
Wie baust du junge Spieler/Spielerinnen in dein Team ein? Erhalten sie einen Extra-Status oder werden sie behandelt wie alle anderen auch? Manche Jugendliche können ja noch nicht so gut mit Kritik umgehen wie routinierte Spieler/Spielerinnen.
Sie kommen in den erweiterten Bundesliga-Kader und müssen sich dann versuchen zu bewähren.
Ist es innerhalb einer Mannschaft schwierig, alle Spieler gleich zu behandeln, sprich: Hat man als Trainer/Trainerin seine Lieblinge, die man unbewusst etwas bevorzugt?
Man versucht es zu vermeiden.
Was hältst du von Sonderaufgaben für junge Spieler/Spielerinnen wie Ballträger oder Bakke/Harz-Wart?
Gar nichts. Das muss innerhalb der Mannschaft geregelt werden.
Hast du schon einmal eine Jugendmannschaft trainiert? Wo liegt der Hauptunterschied zwischen Jugend- und Erwachsenen-Mannschaften? Und zwischen Männer- und Frauen-Teams?
Die ersten 9 Jahre habe ich nur Jugendmannschaften trainiert. Jetzt trainiere ich zusätzlich noch die Rheinlandauswahl der männlichen Jugend Jahrgang 1991 des Handballverband Rheinland. Es gibt keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen.
Bist du als Trainer manchmal genervt von der eigenen Mannschaft, den Gegnern, den Schiedsrichtern oder dem Publikum? Wie gehst du mit solchen Situationen um?
Das gehört zum Trainerleben einfach dazu.
Was würdest du versuchen, an Jugendspielern zu spezialisieren? Eher die Dynamik trainieren oder die Ausdauer, Kraft? Welche speziellen (1:1-)Bewegungen?
Die individuelle Ausbildung der Abwehr und Angriffstechnik
Unter welchem Motto lässt du dein Team trainieren und unter welchem Motto würdest du Jugendmannschaften trainieren lassen?
Habt Spaß am Handballsport, denn ohne Spaß kann man keine guten Leistungen abrufen.
Was würdest du jugendlichen Handballern/ Handballerinnen raten?
Seid immer fleißig bei der Trainingsarbeit und und geht strebsam euren Weg.
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